Bildungsprogramm
Viele Kinder wohnen weit von ihrer Schule entfernt und legen den Schulweg zu Fuß zurück. Aufgrund des durchgehenden Unterrichts mit einer sehr kurzen Mittagspause können viele nicht nach Hause gehen, um zu essen. Und selbst jene, die es könnten, finden dort nicht immer eine Mahlzeit vor. Die Folge sind verspätete Rückkehr in den Unterricht, Hunger und Erschöpfung.
Am Nachmittag fällt es den Lehrpersonen oft schwer, qualitativ guten Unterricht zu erteilen. Hungrige Kinder sind weniger aufmerksam, körperlich geschwächt und häufiger krank – was zu vielen Fehlzeiten führt.
Eine Schulkantine schafft hier Abhilfe und trägt wesentlich zu besserem Lernen bei.
Im Jahr 2024 wurden in den unterstützten Schulen, ohne die Regenbogenschulen, 344’495 Mahlzeiten verteilt. Dadurch konnten über 2’800 Kinder regelmäßig mit vollem Magen lernen.
Morija unterstützt die Schulkantinen von rund einem Dutzend Schulen in Burkina Faso. Auch die Regenbogenschulen betreiben Schulkantinen nach demselben Ansatz.
Die Schulkantinen entstehen durch die enge Zusammenarbeit von Lehrpersonen, Schulleitungen, Elternvereinigungen und den Küchenteams. Sie fördern die regelmäßige Schulteilnahme und verbessern die Lernergebnisse: In den unterstützten Schulen ist die Quote der Versetzungen in die nächste Klassenstufe gestiegen.
Darüber hinaus ermöglichen die Schulkantinen insbesondere mehr Mädchen sowie Kindern aus benachteiligten Familien, ihre Schulbildung fortzusetzen.
Die positiven Auswirkungen sind klar erkennbar und motivieren Eltern und Dorfgemeinschaften, sich aktiv an der Umsetzung und Finanzierung der Schulkantinen zu beteiligen.
Direktor des Medizinisch-Chirurgischen Zentrums von Kaya seit 2018, François Kpami …
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