Ich heisse Joachim Compaoré und bin Leiter des Schulbezirks Guiba in Burkina Faso.
Die Arbeiten, die in mehreren Schulen durchgeführt wurden – Toiletten, Kantinen, Sanierungen, Stromversorgung in den Schulzimmern und Licht in den Schulhöfen –, haben die Lernbedingungen stark verbessert. Die Investitionen wirkten sich direkt auf die schulischen Leistungen aus. 2025 erreichten die Schulen von Guéré A und B eine Erfolgsquote von 100 % bei den Abschlussprüfungen.
Neben der Infrastruktur erleichtert auch die materielle Unterstützung unsere Arbeit im Alltag, beispielsweise die Bereitstellung eines Computers für die Aufsichtsstelle. Diese Fortschritte verbessern die Bildungsqualität in unserem Schulbezirk nachhaltig.
In Burkina Faso, in Togo und im Tschad zeigten die Regenbogenschulen erneut schulische Bestleistungen.
In Yagma bestanden zum dritten Mal in Folge 100 % der Schülerinnen und Schüler die Primarabschlussprüfung, was zu einem starken Schülerzuwachs führte. In Wendbenedo sowie in der neuen Regenbogenschule von Simondjihoé in Togo half die Einrichtung von Gemüsegärten in den Schulen beim Vermitteln praktischer Lerninhalte und der Sensibilisierung für eine gute Ernährung. Gleichzeitig lieferten die Gärten Gemüse für die Schulkantinen. Solche Kantinen spielten in 12 Schulen eine Schlüsselrolle, denn sie bereiteten hunderttausende Mahlzeiten für 4665 Schülerinnen und Schüler zu, was sowohl den Schulbesuch als auch die Ernährungssicherheit verbesserte. Morija begleitete die Schulen ausserdem bei ihrer Anpassung an die neusten Gesetzesänderungen.
Im Tschad unterstützte Morija weiterhin zwei Regenbogenschulen. Dadurch konnten die schulische Infrastruktur, die Sanitäranlagen, die Gärten und Kantinen verbessert werden. In derselben Region besuchten nahezu 600 Personen das Alphabetisierungsprogramm für Erwachsene. Die Erfolgsquote der Teilnehmenden bei der nationalen Prüfung lag bei fast 79 %.
Schliesslich schlossen 15 Jugendliche in den Berufsbildungswerkstätten von Ouagadougou, die in Partnerschaft mit dem Verein Asaren betrieben werden, ihre dreijährige Ausbildung im Schweissen bzw. im Holz- und Metallbau erfolgreich ab, wodurch sich ihnen konkrete Berufseinstiegsperspektiven eröffnen.
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