Die Sicherheitskrise in Burkina Faso macht viele Familien verwundbar. Sie sind gezwungen zu fliehen und als Binnenvertriebene zu leben. Im Norden des Landes stürzt sie einen Teil der Bevölkerung in eine tiefe Krise, schränkt den Zugang zu grundlegenden sozialen Dienstleistungen ein, bedroht die Lebensgrundlagen und gefährdet fundamentale Menschenrechte. Angesichts dieser Notlage setzte Morija seine humanitären Maßnahmen fort, insbesondere in der Region Yagma am Stadtrand von Ouagadougou.
Im Jahr 2025 wurden in Yagma 602 Haushalte erfasst, was eine genauere Betreuung und eine gezieltere Ausrichtung der Hilfsmaßnahmen ermöglichte. In Zusammenarbeit mit dem Verein Asaren wurden 885 Lebensmittelpakete verteilt, wodurch mehr als 7.000 direkte Begünstigte unterstützt werden konnten. Hinzu kommen zahlreiche indirekte Begünstigte, da die Teams eine starke Solidarität unter den Vertriebenen beobachteten, die einen Teil der erhaltenen Lebensmittel miteinander teilen.
Dank der finanziellen Unterstützung des Gesundheitszentrums des lokalen Vereins Naforé konnte zudem Hilfe bei der medizinischen Versorgung geleistet werden. Maßnahmen zur Vorbeugung von Mangelernährung wurden in enger Zusammenarbeit mit den Teams der Ernährungsprogramme von Morija umgesetzt.
Im Tschad konnten Familien, die von Überschwemmungen betroffen waren, durch Lebensmittelhilfe und die Verteilung von Saatgut unterstützt werden. Dadurch wurde ihre Widerstandsfähigkeit gestärkt und ihre Fähigkeit verbessert, zukünftige Herausforderungen zu bewältigen.
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