Morija ist ein humanitäres nicht lukrativer Hilfswerk, das durch seine Statuten und Artikel 60ff des schweizerischen Zivilgesetzbuches geregelt wird. MORIJA heisst übersetzt: „Gott wird sorgen“ oder nach einer anderen Übersetzung „Gott sieht“. Der Name geht auf biblische Werte zurück, auf denen das Hilfswerk basiert. Morija bringt den Ärmsten in Afrika, insbesondere im Sahelgürtel, soziale Hilfe, ohne Unterschied von Rasse und Religion.

Es war im Jahr 1974, als Äthiopien von der grossen Hungersnot betroffen wurde, als sich eine christliche Gruppe unter der Leitung von Michel Raboud, entschlossen hat, dem Fatalismus nicht nachzugeben und Hilfe zu leisten, wie es im Matthäus-Evangelium steht. Kap. 25, 35 und 36: „ denn ich bin hungrig gewesen und ihr habt mir zu essen gegeben. Ich bin durstig gewesen, und ihr habt mir zu trinken gegeben., ich bin ein Fremder gewesen, und ihr habt mich aufgenommen. Ich bin nackt gewesen, und ihr habt mich gekleidet. Ich bin krank gewesen, und ihr habt mich besucht.“ In den darauffolgenden Monaten und Jahren erhielt Morija zahlreiche Hilfegesuche von Kirchen und christlichen Vereinigungen. Im Rahmen ihrer Möglichkeiten versuchte sie auf diese Gesuche einzugehen. Und so hat das Hilfswerk begonnen.

 


MORIJA wurde 1979 gegründet mit Sitz in Collombey-le-Grand, im Unterwallis. Der Verein setzt sich zusammen aus den Mitgliedern der Generalversammlung und dem Verwaltungsrat. Die Hauptziele sind: Vorbeugende Hilfe und Information. Sie unterstützt Projekte in 4 Ländern: Burkina Faso, Togo, Kamerun und Tschad.


  • Nothilfe.

    Das ziel ist, in Extremfällen, wo schnelles Handeln gefragt ist, sofort einzugreifen.

  • Verbesserung der Lebensbedingungen.

    Hier geht es darum, das tägliche Leben von Kindern und Dorfbewohnern zu erleichtern durch den Bau von Brunnen, Pflegezentren, Aufnahme- und Ernährungszentren ...

  • Entwicklungsprojekte.

    Sie zielen darauf hin, Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen eine gute Ausbildung zu ermöglichen und somit ihre Zukunft zu sichern.


  • Hilfe in Notsituationen
  • Hygiene und Ernährung
  • Allg. Pflege, Präventivmedizin
  • Unterstützung für Waisen
  • Brunnenbau
  • Berufsausbildung
  • Alphabetisierung und Primarschulen
  • Pflege und Therapie für Behinderte

Unsere Partner


Die Hilfegesuche kommen hauptsächlich von Kirchen oder christlichen Bewegungen und werden mit grosser Beachtung behandelt. Ein Protokoll bestimmt die Verantwortung beider Parteien.


Morija setzt sich zusammen aus den Mitgliedern der Generalversammlung und einem Verwaltungsrat mit 7 Mitgliedern:


Verwaltung und Buchhaltung unterliegen der Kontrolle des Verwaltungsrats. Zudem wird die Buchhaltung von einem von der Vereinigung unabhängigen Treuhandbüro visiert, bevor sie alljährlich der Generalversammlung unterbreitet wird.


Heute, nach 28 Jahren Erfahrung, zählt Morija 6 Angestellte im Sitz von Collombey und unterstützt 14 Projekte. (Lesen Sie auch unseren Tätigkeitsbericht 2007 pdf 1309kb)