| - Intro- | von Michel Raboud | von Suzi Droz | |||||
Nach einer sehr bewegten Jugendzeit, voller Zweifel
und Hoffnungslosigkeit, ohne Perspektive im Dunkeln tappend, durfte ich
1973 erleben, wie Gott der Herr mir begegnete und mir ein neues Leben
schenkte. Er umgab mich mit Seiner Liebe, berührte mein Herz und
erfüllte mich mit seiner Barmherzigkeit meinen Mitmenschen gegenüber.
In diesen gesegneten Momenten erfuhr ich, dass drei Dinge wichtig sind;
der Glaube, die Hoffnung und die Liebe. Die Verzweiflung und die Einsamkeit
hatten keine Macht mehr über mich, denn ich wusste , dass es keine
grössere Liebe gibt, als sein Leben für andere hinzugeben. Natürlich
konnte das nicht an einem Tag vollbracht werden. |
Michel Raboud, der Gründer und Direktor von MORIJA berichtet von den Anfängen der Hilfsorganisation.
Dann, im Lauf der Monate und Jahre, erhielten wir zahlreiche Hilfegesuche von Kirchen und christlichen Vereinigungen. Im Rahmen unserer Möglichkeiten versuchten wir immer auf diese Gesuche einzugehen. Doch um das bewältigen zu können, musste unsere kleine Mannschaft leistungsfähiger werden. Also wurde am 8.8.1979 der Verein gegründet namens Morija, «der Herr wird versorgen». Die Mitglieder des Vorstandes legten Statuten und Ziele fest: «Dem Waisenhaus in Kaya /Ober Volta (heute Burkina Faso) und im Allgemeinen den Waisenkindern des Sahels Hilfe zukommen zu lassen». Lesen Sie mehr über diese Zeit von Susi Droz, Leiterin des Waisenheimes damals. Seit dieser Zeit hat sich Morija immer weiterentwickelt, neue Projekt sind entstanden. Mehrere Mitarbeiter wurden angestellt um mich und meine Frau in der Arbeit zu unterstützen. Die Räume wurden zu eng und wir sind seither schon vier Mal umgezogen. Die Statuten sind Schritt für Schritt den Begebenheiten angepasst worden. An der Generalversammlung vom 9.3.1985 wurde eine grössere Anpassung bezüglich Zielen/Statuten von der Generalversammlung verabschiedet. Seither kümmert sich Morija nicht nur um Waisenkinder, sondern um generell Bedürftige aus Afrika, besonders aus dem Sahel. Heute, nach 22 jähriger Existenz, arbeiten 4 Leute in den Büros in Collombey VS, Schweiz, die 14 Projekte unterstützen. Dazu kommen temporäre Hilfskräfte nach Bedarf. Das Budget beläuft sich auf rund CHF 1'300'000 jährlich. Lesen Sie auch den Jahresrapport 2000. Michel Raboud |
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