In Kamerun, allgemeine geographische und wirtschaftliche Lage

Die Bundesrepublik Kamerun hat 1960 die Unabhängigkeit erlangt.

Bei einer Fläche von 474'000 km2 ist das Land geographisch bedingt in verschiedene Klimazonen aufgeteilt : Tropenwälder im Süden und vorsaharische Gewächse im Norden.

Landessprachen sind Englisch, im Grossteil des südlichen Gebietes, und Französisch im Norden. Das Land vereinigt allerdings eine Großzahl an Kulturgemeinschaften in welchen insgesamt über 200 verschiedene Dialekte gesprochen werden.

 

Die südlichen Volksstämme leben von Ernte und Jagd, während diejenigen im mittleren Landesteil Landwirtschaft betreiben, womit sie ihren Grundbedarf selbst decken können. Ganz anders sieht es jedoch für die Bewohner der Nordprovinz aus, wo Viele infolge der sinkenden Baumwollpreise ihre Existenz verloren haben. Die Teuerung der Grundnahrungsmittel (Fleisch, Fisch) zwingt gar manche Familie dazu, sich von Kartoffelgewächsen und Erdnüssen zu ernähren.

Zusätzlich zu den landeseigenen Schwierigkeiten muss der Norden Kameruns mit einem starken Flüchtlingsstrom aus dem Tschad, sowie intensiver Immigrationsbewegungen aus dem Niger und Nigeria zurechtkommen.

Zusätzlich zu den landeseigenen Schwierigkeiten muss der Norden Kameruns mit einem starken Flüchtlingsstrom aus dem Tschad, sowie intensiver Immigrationsbewegungen aus dem Niger und Nigeria zurechtkommen.

In Guider, örtliche Lage :

Die Stadt Guider ist die Hauptstadt des im Norden des Landes gelegenen Departementes Mayo-Louti und das ganze Jahr hindurch leicht zugänglich. Bei dieser geographisch günstigen Lage kann man von dort aus nach allen Richtungen ohne allzu weite Fahrstrecken zahlreiche abgelegene Dörfer erreichen. Das IGZ liegt am Rande einer geteerten Strasse, etwa 4 km vom Stadtzentrum entfernt.

Mayo-Louti ist das bevölkerungsreichste Departement der Nordprovinz Kameruns. Die Bevölkerungsdichte beträgt 52 Einwohner pro km2, bei einem Provinzdurchschnitt von 9,6 Einwohnern/km2.

Die örtlichen Einnahmequellen sind Landwirtschaft (Hirse, Erdnüsse, Baumwolle) und Rinderzucht.

Diese Gegend unterliegt einem vorsaharischen Klima mit unregelmäßigen Regenfällen, was ein Leben in ständiger Ungewissheit über die künftige Ernte bedeutet.