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Tätigkeitsbericht
für das Jahr 2007
Während diese wenigen Zeilen in Druck gehen,
fällt es schwer, die aktuelle Situation im Tschad nicht
zu erwähnen.
Anfang Februar hatten die Rebellen schon fast
N’Djamena eingenommen.
Als sie sich zurückzogen, hinterliessen sie ein Chaos.
Die Bevölkerung musste schlimmste Gewalttaten und Plünder-
ungen ertragen; die Folge war eine regelrechte Auswanderung.
Ein Grossteil der im Tschad lebenden und arbei- tenden Ausländer
sah sich gezwungen, das Land zu verlassen, vor allem in der
Stadt Abéché, die dicht an der Grenze zu Darfur
liegt, sowie unser Waisenhaus «Bethanien», 15
km von der Hauptstadt entfernt, musste gleichfalls evakuiert
werden.
Das UNO-Flüchtlingskommissariat mel-det,
dass im Jahr 2006 etwa 55 000 tschadische Zivilpersonen in
den Ostteil des Landes geflohen sind; im Februar 2008 belief
sich die Zahl der Binnenflüchtlinge auf 180 000. Wir
denken an all unsere Mitarbeiter und unterstützen sie
mit unseren Gedanken: Unser Gott hat die Macht, sie zu schützen,
und er wird dieses Land nicht im Stich lassen.
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Tätigkeitsbericht
2007 |
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8. März : Internationaler Tag der Frauen... Welcher Frauen? Am 8. März wird der Weltfrauentag begangen. Bitte denken Sie zu diesem Anlass an diejenigen Frauen, die ihr Kind nicht retten, sich nicht alphabetisieren, nicht am Leben bleiben und für sich und ihre Angehörigen keine Zukunftsperspektive entwickeln können!
Für die grosse Mehrzahl der Frauen weltweit hat der 8. März keine Bedeutung. Aber wenn für ein Mädchen das Jahres-Schulgeld (CHF 10.-/€ 6.-) bezahlt wird, kann dieses die lebenswichtige Grundschule besuchen. Mehr
Tschad: Unser Mitarbeiter berichtet Jean-Pierre Burkhardt, der in den Tschad gesendet wurde, um unser 63 Dörfer-Projekt zu überwachen, blieb während der 5 Kampftage in N'djaména infolge des Putschversuchs zum Sturz von Präsident Idriss Déby vor Ort. " Ich bin geblieben, um Plünderungen und die Bedrohung der Ärmsten zu vermeiden. Aber auch, damit die in langen Jahren vollendete Arbeit nicht in wenigen Minuten zunichte gemacht wird. Ich sah, wie Dienstgebäude angezündet wurden, ich sah, wie der gesamte Verwaltungsapparat des Tschads zerstört wurde. Ich war vor allem geschockt über die Leichen in den Strassen." Mehr
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